9/11

Mal so als Denkanstoß, auf den ich immer gern in solchen Diskussionen hinaus will:

Meine persönliche Meinung:

Es ist eigentlich egal, ob es radikalislamische Terroristen/Freiheitskämpfer waren, oder sogar die US-Eliten selbst. Wichtig und richtig wäre damals gewesen: Auch WENN es Terroristen/Freiheitskämpfer waren, wäre das keine Legitimation dafür, im halben Nahen Osten Krieg zu führen.

Meine persönliche Theorie:

Auch der überwiegende Teil der amerikanischen Bevölkerung denkt insgeheim heute so. Sie fühlen, dass sie verschaukelt wurden: Ob von Terroristen/Freiheitskämpfer oder den eigenen Leuten ist dabei egal. Nur ist die Verschwörungstheorie-Variante für die Amerikaner jetzt viel angenehmer, weil sie so ihre EIGENE Schuld, blind der Kriegswut nachgelaufen zu sein, auf ihre Regierung abwälzen können, anstatt zugeben zu müssen, dass sie sich in einen falschen Krieg haben locken lassen (der auch für sie selbst ein wenig schmerzlich ist).

Insofern glaube ich, dass die Verschwörungstheorie eine Erfindung von den Leuten ist, die sich sonst nicht mehr morgens im Spiegel in die Augen sehen könnten.

Hier kommt man nämlich auf die Schattenseite der Verschwörungstheorie: Man verstrickt sich in das Argument, dass die Kriege gerechtfertigt gewesen wären, WENN die Attacken „echt“ gewesen WÄREN.

Und da möchte ich nicht mitgehen.

Letztlich ist das auch das stärkste, kritischste Argument, dass man der westlichen Welt entgegenstellen kann: Ja, ihr wurdet angegriffen. Und das berechtigt euch zu, ja genau: erstmal zu Gar Überhaupt Nichts Nämlich!

Was meinst du?

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